Die Macht der Kränkung


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Oben: Petra Scherzer

Überischt. pixabay

Die Macht der Kränkung

 

Ein Buch von Reinhard Haller

 

Ich habe dieses Buch auf Empfehlung, einiger Studienkolleginnen hin, gelesen und fand es sehr spannend. Hr. Haller bringt genau auf den Punkt, was um im Alltag so oft „wurmt“.

 

Warum machen wir das? Warum berührt uns das so?

 

Eine genaue Antwort darauf, kann auch der Autor nicht liefern. Doch eines ist sicher, aus Kränkungen entstehen ganze Kriege.

 

Diese feine subtile Art der Verletzung passiert oft unbemerkt und grämmt uns im Innersten. Wir sind durch diese subtile Art, nicht im Stande sie offen anzusprechen und so, wächst und wächst sie. In unseren Gedanken schmieden wir Racheaktionen und bieten Paroli, und während wir mit unserem Zorn beschäftigt sind, findet bereits die nächste Kränkung statt.

 

Was genau ist eigentlich eine Kränkung? Wie kann man das Gefühl beschreiben?

 

Mir schmerzt das Herz, der Bauch drückt, ich habe einen Kloss im Hals, die Wut kontrolliert meine Sinne – alles verschiedene Wahrnehmung für ein und dasselbe Gefühl – die Kränkung. Sie trifft voll und lässt wenig übrig.

 

Und wie schützen wir uns am besten davor?

 

Ganz einfach und wie immer so schwierig – „es hat nichts mit mir zu tun“

 

Wenn wir beginnen diesen Satz zu verinnerlichen, können wir Abstand zum Inhalt des Gesagten bekommen und sind nicht jedesmal berührt und gekränkt. Das beschert uns mehr Frieden und bewahrt uns vor dem einen oder anderen Herzinfarkt.

 

Oder man spricht es einfach an… das gelingt aber nur, wenn eine gute Basis der Kommunikation vorherrscht, den sonst passiert die nächste Kränkung, diesmal vielleicht beim Gegenüber..

 

Klar ist für mich:

 

KRÄNKUNG MACHT KRANK

 

Darum wie mein Sohn erst kürzlich sagte:

 

"Gö Mama, i hob scho a dicks Fell."

 

-das dürfen wir uns im Bezug von Kränkungen ruhig zu legen.

 

In diesem Sinne

 

Namste und

 

„Go with the flow“

 

Eure Petra