Befreie dich vom schlechten Gewissen!


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Bist du schon zu-GEHÖRIG?

 

Zähl doch schnell mal durch, in wie vielen Gruppen bist du auf Facebook Mitglied? 3, 4, 10? Unser Drang nach Zugehörigkeit ist einer der stärkst ausgeprägtesten in uns. Wir wollen dazugehören, zu den Gutmenschen, den Managern, den Golfern, den Veganern, den Sportlern, den Gesundheitsbewussten, zu Greenpeace, zur Firma und auf alle Fälle zur Familie. Wir sind Gruppenmenschen, ja Herdentiere.

 

Und was passiert dann in dieser Gruppe, dem Clan? Wir fühlen uns, bei der für uns passenden Gruppe, aufgehoben, ein Gefühl der Sicherheit stellt sich ein und nicht jede Entscheidung muss alleine getroffen werden. Wir können untergehen in der Masse der anderen Schafe und einfach mitlaufen.

 

Im schlechtesten Fall, finden wir eine Gruppe, die sich nicht mit unseren eigentlich Ansichten und Einstellungen deckt und wir müssen extrem viel Energie dafür aufwenden, die unausgesprochenen Anforderungen zu erfüllen. Und wenn wir in so eine Situation geraten, steht unsere Ansicht, gegen die der Gruppenmeinung, das erzeugt dann:

 

SCHLECHTES GEWISSEN

 

Es markiert die unsichtbaren Grenzen, die eine Gruppe vorgibt. Wenn zB eine Mutter nicht stillt und deswegen ein schlechtes Gewissen hat, will sie zur Gruppe dazugehören, vermutlich zu den „Super Mamas“ die stillen, zumindest läuft dieses Programm dann in ihrem Kopf ab.

 

Starre Ansichten, die gar nicht die eigenen sind, doch die Gruppe gibt sie vor. Abgeschottete Herzen gegenüber anderen Gruppierungen, der Wunsch dazu gehören zu wollen, macht uns HÖRIG. Wir folgen der Gruppe, gehen mit ihr.

 

Hier die Wunderfragen die dir hilft, aus der Herde auszubrechen:

 

Wem gegenüber hast du ein schlechtes Gewissen?

 

Sobald du diese Frage geklärt hast, kannst du darüber nachdenken, ob das schlechte Gewissen den Preis wert ist, zur Gruppe dazugehören zu wollen. Oder du kannst dich dagegen entscheiden und einfach deinen Weg gehen.

 

Zugehörigkeit ist wichtig, Autonomie auch.

 

„Wer nicht in die Welt zu passen scheint, ist nahe dran sich selbst zu finden.“

(Hermann Hesse)

 

 

Herzliche Grüße

 

Petra Scherzer